Workshops

Die Workshops werden am 2. Konferenztag in zwei aufeinanderfolgenden Blöcken, unterbrochen von einer 30-minütigen Kaffeepause, angeboten. Im Folgenden finden Sie die von den Vorbereitungsteams der Workshops erstellten Kurzbeschreibungen der geplanten Inhalte. 

Die Auswahl der Workshops erfolgt bei der Anmeldung. Den Link dazu finden Sie im gelben Balken oben rechts ("Zur Anmeldung"). Neben der Angabe Ihres Namens, Ihrer Organisation und weiterer Kontaktdaten werden Sie dort gebeten, je Block eine Workshop/Session-Wahl zu treffen. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie eine Information, welche Wahl Sie getroffen haben. 

Workshop/Session Block 1

Aktuelle Herausforderungen der Projektförderung: die neuen Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis

Das Moderatorenteam möchte im Workshop die geplanten und dann hoffentlich bereits veröffentlichten Änderungen der NKBF besprechen. Insbesondere soll es um die Ausgestaltung und Anwendung der neuen AGVO-Pauschale gehen. Hier werden die Neuerungen vorgestellt, Fragen beantwortet und gemeinsam vielleicht erste Lösungen erarbeitet. 

Künstliche Intelligenz im Projektträgergeschäft

Ziel des Workshops ist die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses zum Einsatz von KI im Projektträgergeschäft. Chancen, Grenzen und Herausforderungen sollen strukturiert erfasst sowie zentrale Leitplanken und Anforderungen für Auftraggeber abgeleitet werden. Geplant ist die Arbeit in kleinen, wechselnden Gruppen. Die Diskussionen sollen entlang definierter Themenfelder erfolgen, die Ergebnisse werden dokumentiert und gemeinsam verdichtet. Mögliche Fragestellungen könnten sein: 

  • Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von KI sowie Grenzen/Barrieren im PT-Geschäft. Tipps aus der Praxis
  • Welche Grundlagen sind für den vertrauensvollen Einsatz von KI notwendig?
  • Wie wird sich das PT-Geschäft durch den Einsatz von KI verändern (in 2/5/10 Jahren)?
  • Herausforderungen – wie umgehen mit KI generierten externen Inhalten?

Personalentwicklung: Wissen aktuell - Weiterbildungsbedarfe von Projektträgern

In dieser Session wird im gemeinsamen Austausch erarbeitet, über welche zusätzlichen Fähigkeiten Mitarbeitende von Projektträgern künftig neben ihrer jeweiligen fachlichen Expertise verfügen sollten, insbesondere vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen in der Innovationslandschaft. Wie können Mitarbeitende gezielt entwickelt und deren Potenziale wirksam entfaltet werden? 

profi – Medienbruchfreie Projektförderung vom Zuwendungsgeber zum Zuwendungsempfänger und zurück

Diese Session wird zweigeteilt sein. Im ersten Teil wird es einen Workshop zu den Themen Bescheidzustellung, Berichtskonfiguration, Ausbau der Kommunikation sowie UX/UI geben. Im zweiten Teil bietet das Moderatorenteam eine Sprechstunde zu profi an. 

Wirkung sichtbar machen: Monitoring & Evaluation in der Praxis von Projektträgern

Ziel dieses Workshops ist es, für die Themen Monitoring und Evaluation zu werben und die Teilnehmenden dafür zu sensibilisieren. Verdeutlicht wird, warum Monitoring und Evaluation wichtig sind sowie warum sich der Aufwand dafür lohnt. Zudem soll gemeinsam erarbeitet werden, welchen Nutzen Projektträger daraus ziehen können. 

Workshop/ Session Block 2

Ausblick auf Europäische und internationale Kooperationen im Rahmen des FP10 und darüber hinaus

Die Session fasst zunächst den aktuellen Verhandlungsstand des 10. Forschungsrahmenprogramms (FP10) und des Europäischen Wettbewerbsfonds (EWF) zusammen und gibt einen Ausblick auf die nächsten Verhandlungsschritte. In drei kleineren parallelen Gruppen werden anschließend verschiedene Aspekte Europäischer und Internationaler Kooperationen im Rahmen des FP10 und darüber hinaus betrachtet, u.a.:

  • Herausforderungen bzw. inhaltliche und instrumentelle Optimierungspotenziale der Europäischen Partnerschaften
  • Wie ändert sich die Beratungs- und Gremienarbeit für FP10 und EWF?
  • Multilaterale Zusammenarbeit in Europa am Beispiel des multilateralen EUREKA Calls zur Circular Value Creation

Digitalisierung des Fördermanagements – laufende Aktivitäten, neue Impulse, offene Fragen

Die Session widmet sich dem Thema über folgende Teilthemen:
  • Förderzentrale Deutschland
  • E-Akte Bund
  • Entwicklungen im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung; Missionen
  • KI-Aktivitäten

Netzwerkentwicklung und politische Rahmenbedingungen für politische Innovation

Ziel des Workshops ist es, einen Überblick und Erfahrungsaustausch zu den aktuellen innovationspolitischen Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Es soll ein gemeinsames Verständnis zu den Möglichkeiten und Grenzen der Projektträger geschaffen werden. Dies kann die Umsetzung von Fördermaßnahmen wie auch das begleitende Monitoring adressieren. Leitfragen können sein: 

  • Wie können Zuwendungsempfänger in die zunehmenden Anforderungen und Zielsetzungen – aktuell der High Tech Agenda – eingebettet werden?
  • Was können die Projektträger dazu beitragen, dass auch die FuEuI-Projekte einen Beitrag zur Umsetzung der HighTech-Agenda leisten?
  • Welche Erwartungshaltung haben die Auftraggeber und was sind realistische Zielsetzungen? Welche Stellschrauben (Richtlinien, Öffentlichkeitsberatung, Nebenbestimmungen, ...) haben Projektträger, um Anforderungen und Zuwendungspraxis miteinander zu verbinden?

Profil zeigen: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerkes

Aspekte des Workshops werden sein: 

  • KI-Möglichkeiten und Herausforderungen/ Probleme (Nutzung zu strategischer Steuerung, Erfahrungsberichte)
  • Nutzung neuer Medien (was ist strategisch und sinnvoll?)
  • Gezielte KI-Nutzung in Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Chancen und Herausforderungen.

Zwischen Paragraphen und Praxis: die kaufmännische Antragsprüfung

Bei dieser Session handelt es sich um ein Angebot der TU Dortmund. Im ersten Teil werden die zentralen Ergebnisse einer eigenen Studie zur kaufmännischen Antragsprüfung bei Zuwendungen auf Kostenbasis vorgestellt, die unter Einbindung von Projektträgern des Netzwerks angefertigt wurde. Anschließend werden folgende Themen in Breakout-Sessions vertieft: 
  • Austausch über Möglichkeiten und Grenzen digitaler Unterstützung im kaufmännischen Prüfungsprozess
  • Reflexion der rechtlichen und organisatorischen Vorgaben
  • Möglichkeiten organisatorischer Lösungen

Jede Gruppe wird anschließend die für sie wichtigsten Herausforderungen sowie die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen im Plenum vorstellen. Als Ergebnis der Diskussionen sollen praktische Perspektiven gebündelt werden und Impulse für mögliche Weiterentwicklungen der Antragsprüfung gegeben werden. 

Zielgruppe sind alle Personen, die mit der Prüfung und Bearbeitung von Förderanträgen befasst sind.